Process live

“Process live” Sonderfläche zeigt Wertschöpfungskette vom Rollenmaterial bis zum fertigen Lagenaufbau

 

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Prozesstechnik für Luftfahrt- und Automobilzulieferindustrie im Fokus

Mit dem neuen Format „Process live“ rückt die COMPOSITES EUROPE vom 06. - 08. November in Stuttgart Verarbeitungs- und Fertigungsprozesse sichtbar in den Fokus der Messe. Das Ziel: Innovative Fertigungsprozesse in der Composites Industrie real, erlebbar und erfahrbar darzustellen. Auf gemeinsamen Ausstellungsflächen werden Maschinen- und Anlagenbauer ihre Technologien im Zusammenspiel live präsentieren – darunter auch der Schweizer Schneidspezialist GUNNAR. Gemeinsam mit dem Composites Automatisierungsexperten AIRBORNE (Niederlande) und dem Greifsystemanbieter SCHMALZ (Deutschland) realisiert GUNNAR auf der Messe eine Prozess-Anlage, die zeigt: Die Zusammenarbeit zwischen Verarbeitern innerhalb der Prozesskette ist enger geworden. Thomas Schwarz, Marketing Director von GUNNAR, erläutert die Besonderheit der Sonderfläche.


Herr Schwarz, im November engagiert sich GUNNAR mit bekannten Partnern als einer der ersten Aussteller beim neuen Format „Process live“ auf der COMPOSITES EUROPE. Was wird Spannendes auf dem Stand passieren?

Zum ersten Mal überhaupt wird die gesamte Wertschöpfungskette vom Rollenmaterial bis zum fertigen Lagenaufbau eines Faserverbundbauteils prozesssicher in einer kombinierten Produktionszelle dargestellt.

Wer wird daran beteiligt sein und wie greifen Ihre Technologien ineinander?

Die Technologiepartner AIRBORNE, GUNNAR und SCHMALZ liefern die Hauptkomponenten der kompletten Produktionszelle. Die an vordefinierten Punkten effizient ineinandergreifenden Hardwarekomponenten werden durch eine übergreifende Logik softwareseitig komplett miteinander verbunden. Ein vollintegrierter, automatischer und um die Prozessbedürfnisse erweiterter Nestingalgorithmus übernimmt dabei die Lagensteuerung – Rohmaterialeinsparung inklusive.

Für welche Branchen ist diese Prozesskette besonders interessant?

Es werden in erster Priorität Geschäftsbereiche mit Anspruch an hohen Volumendurchsatz, hohe Produktqualität und hohe Prozesssicherheit angesprochen. Am ehesten, aber nicht ausschließlich, werden solche Projekte in der Luftfahrt- und Automobilzulieferindustrie zum Einsatz kommen.

Warum ist es so wichtig, Prozesse live auf der Messe zu zeigen?

Die Visualisierung neuer Produkte und Prozesse ist sehr komplex. Eine Messe bietet hier die Möglichkeit, dem Besucher ein direktes Touch-and-feel Erlebniss zu bieten. Und hier überschneiden sich die Ziele der COMPOSITES EUROPE und der Anspruch des Ausstellerteams rund um GUNNAR: Innovative Fertigungsprozesse in der Composites Industrie real, erlebbar und erfahrbar darzustellen.



Verkettung von Spitzentechnologien

AIRBORNE, Partner für Composites Prozessautomatisierung, Lieferant der Sortier- und Kitting Roboterzelle:

„Die Kombination und Integration verschiedener Fertigungsschritte in einen automatisierten und digital gesteuerten Prozess ist eine der größten Herausforderungen und nächsten Evolutionsschritte in der Composites-Industrie. Wir sind als Technologieführer im Bereich hochentwickelter Verbundwerkstoffe anerkannt und auf die Automatisierung und die digitale Herstellung von Verbundwerkstoffen für die Luft- und Raumfahrt-, Automobil-, Marine-, Öl- und Gas- sowie Unterhaltungselektronikindustrie spezialisiert.“
Pieter Broos, Business Development Manager bei AIRBORNE“

 

SCHMALZ, Partner für Greifertechnologie, Lieferant für den Matrixvakuumgreifer:

„Wir freuen uns darauf, Teil dieser gemeinsamen Präsentation zu sein, denn dies könnte ein Durchbruch in der automatisierten Fertigung von Composite-Teilen sein, der nur mit großem Teameinsatz aller beteiligten Partner und mit einer einzigartigen, fortschrittlichen Greiftechnologie möglich ist.“ Schmalz bietet intelligente Greiflösungen und -systeme mit integrierter Prozesskontrolle an. Ebenfalls besteht mit unseren Systemen die Möglichkeit, prozessrelevante Daten zu sammeln und zu verarbeiten. Deshalb passt dieser Ansatz perfekt zu unserer „plug-and-work”-Strategie. Hierbei werden technische Lösungen mit direktem Integrationspotential in Industrie 4.0 entwickelt.
Markus Schmider, Industry Segment Management Composites bei der J. Schmalz GmbH“



GUNNAR, Partner für automatische Zuschnitttechnologie, Lieferant des digitalen Schneidetisches:

„Dieses Projekt ist visionär, da es den gesamten ersten Teil der Prozesskette in der Herstellung von Faserverbundbauteilen in einer vollautomatisierten Zelle abbildet. Unser Konsortium aus Industrieexperten fasst die ganze Teilwertschöpfungskette vom Rollenmaterial zum kompletten Lagenaufbau in einer Zelle zusammen. Effizienzsteigerung, Qualitätsoptimierung und Materialeinsparung par excellence. Mit einem hochmodularen und flexiblen automatischen Schneidetisch mittendrin.
Thomas Schwarz, Marketing Director bei GUNNAR“