Marine und Schiffbau

Nischenmarkt mit Entwicklungspotenzial

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schiffsbau.pngEinen kleinen aber wichtigen Markt für Composites bildet die Marineindustrie. Dabei wird im Boots- und Jachtbau vor allem Glasfaser im Bereich der Schiffsrümpfe und teilweise auch bei den Aufbauten eingesetzt. Im weit überwiegenden Teil der Anwendungen werden Endlosfasern verwendet, deren Verarbeitung in beinahe ausschließlich sehr kleinen Serien in größtenteils offenen, manuellen Verfahren erfolgt.

Große Bauteile, komplexe Lagenaufbauten, hohe Flexibilität und geringer maschineller Aufwand – für die Herstellung von Bootsrümpfen sind die offenen Verfahren und speziell das Handlaminieren am sinnvollsten. Dabei werden trockene Faserhalbzeuge als Gewebe oder Gelege manuell in eine Form eingebracht, mit Harz imprägniert und per Hand, zum Beispiel mit Rollern, gehärtet. Diese Konsolidierung wird in manchen Fällen bei Standarddruck und Raumtemperatur, häufig aber auch bei erhöhten Temperaturen mit Hilfe beheizbarer Formen realisiert. Trotz der begrenzten Wachstumsmöglichkeiten gehen Experten von einem Fortbestand dieser handwerklich geprägten Verfahren in der Composites-Industrie aus.

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